Bureau Veritas Cybersecurity beteiligt sich am internationalen H2020-Projekt 'ASCLEPIOS'.

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PRESSEMITTEILUNG
Bureau Veritas Cybersecurity tritt dem internationalen H2020-Projekt 'ASCLEPIOS' bei
April 2019

Bureau Veritas Cybersecurity beteiligt sich an dem internationalen H2020-Projekt 'ASCLEPIOS', das den sicheren Austausch und die Verarbeitung von medizinischen Daten verbessern soll. Im Rahmen des Projekts wird Bureau Veritas Cybersecurity einen Beitrag leisten, der auf seiner starken Expertise in den Bereichen Förderung des Bewusstseins für Sicherheit und Datenschutz, sicheres Komponentendesign und Sicherheitstests/Validierung basiert. Als einer der hauptverantwortlichen Partner für die Verbreitung der Projektaktivitäten wird Bureau Veritas Cybersecurity in regelmäßigen Abständen Sensibilisierungskurse zu den Themen Sicherheit und Datenschutz bei medizinischen Daten veranstalten, die projektbezogene Industrial Focus Group organisieren und leiten sowie die Ergebnisse der laufenden Forschung aktiv veröffentlichen und präsentieren.

Das internationale Konsortium des Projekts 'Advanced Secure Cloud Encrypted Platform for Internationally Orchestrated Solutions in Healthcare' (ASCLEPIOS) traf sich zur Auftaktveranstaltung, die am 17. und 18. Januar 2019 in Athen von UBITECH abgehalten wurde. Während des Treffens hatten die Partner die Möglichkeit, sich persönlich zu treffen und das gesamte Projekt sowie die bevorstehenden Aktivitäten zu besprechen.

Die Nutzer zögern, sensible medizinische Daten auf Cloud-Infrastrukturen zu speichern. Gleichzeitig haben Forscher zwar viele theoretische kryptografische Modelle entwickelt, die das Sicherheitsniveau von Gesundheitsdiensten verbessern könnten, doch werden derzeit nur rudimentäre Techniken eingesetzt. ASCLEPIOS möchte das Vertrauen der Nutzer stärken, indem es Mechanismen zum Schutz sensibler Daten bereitstellt. Die Kernidee von ASCLEPIOS ist die Entwicklung eines Cloud-basierten eHealth-Frameworks, das moderne kryptographische Techniken und vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen nutzt, um die Privatsphäre der Benutzer vor internen und externen Angriffen zu schützen. Die Benutzer werden in der Lage sein, die Integrität ihrer Geräte sowie die Vertrauenswürdigkeit des Cloud-Service-Anbieters vor der Nutzung zu überprüfen. ASCLEPIOS wird auch eine Lösung für Mediziner und Forscher bieten, um Statistiken über medizinische Daten zu erstellen, ohne die Privatsphäre der Patienten zu verletzen. Im Rahmen des Projekts werden drei seriennahe Demonstratoren unter Beteiligung der Partner aus dem Gesundheitswesen entwickelt, um die oben genannten Funktionen von ASCLEPIOS in verschiedenen Anwendungsfällen zu demonstrieren. Da der Faktor Mensch eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Sicherheitsrisiken spielt, werden im Rahmen des Projekts Veranstaltungen zur Sensibilisierung für die Sicherheit im Gesundheitswesen durchgeführt.

Das Konsortium besteht aus Partnern aus dem Gesundheitswesen (Charité - Deutschland, AMC - Niederlande, UNN - Norwegen), der Forschung / akademischen Welt (RISE - Schweden, TUNI - Finnland, UOW - Großbritannien, ICCS - Griechenland) und der Technologie (Secura - Niederlande, SUITE5 - Zypern, UBITECH - Griechenland). Jeder Partner wird mit seinem Fachwissen dazu beitragen, neue Technologien für die sichere Speicherung und Analyse von Gesundheitsdaten in Cloud-Infrastrukturen zu entwickeln.

ASCLEPIOS ist ein 3-Jahres-Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms H2020 - 'Improving health information and better use of health data' finanziert wird. Es hat im Dezember 2018 begonnen und wird im November 2021 enden.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Website: https://www.asclepios-project.eu/ oder kontaktieren Sie den Projektkoordinator Tamas Kiss, University of Westminster,(T.Kiss@westminster.ac.uk)